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Xing-Akquise im Netzwerk in 3 Schritten

Gastbeitrag von Robert Nabenhauer

XING steht für das englische Wort Crossing, -also Kreuzung. Man könnte auch frei übersetzt sagen, XING steht für das Knüpfen von Geschäftskontakten. Das Netzwerk ist inzwischen der Marktführer, wenn es darum geht, neuen Geschäftskontakten zu begegnen und Kooperationspartner zu finden.

Die Nummer 1 der deutschsprachigen Business-Networking-Plattformen macht XING aber nicht nur Sinn für Personalabteilungen und Headhunter.
Auch für alle, die nicht als begnadete Netzwerker auf die Welt gekommen sind, ist XING ein perfektes Akquise-Netzwerk.
Aus meiner eigenen Erfahrung haben sich hier 3 einfache Schritte bewährt, mit denen Sie gezielt an neue Unternehmenskontakte herantreten können und diese für sich gewinnen.

Die Kaltakquise ist die Königsdisziplin im Vertrieb und bedarf einer geschickten Persönlichkeit und einer mutigen Vorgehensweise!

Jedoch ist es auf XING deutlich leichter als in der harten Vertriebsaktivität, denn hier können Sie mir nur wenigen Klicks den Erstkontakt herstellen.

Egal ob Sie eine möglichst große Gruppe von potentiellen Kontakten ansprechen möchten, oder sich gezielt auf die Suche nach geeigneten Partnern begeben wollen:

Diese 3 Schritte haben sich in meinem Alltag auf XING bestens bewährt:

Schritt1:

Das Auge isst mit und das gilt auch für Ihr persönliches Profil auf XING. Das Profil ist die Visitenkarte, die für den ersten Eindruck bei den Kontakten sorgt und bekanntlich gibt es dafür keine zweite Chance.
Die Mitglieder auf XING sind anspruchsvoll, denn rund 1 Million der über 7.7 Millionen Mitgliedern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eine kostenpflichtige Premium Mitgliedschaft gewählt.

Präsentieren Sie sich als Experte in Ihrem Fachgebiet und kommunizieren Sie diesen Status auch klar über das Profil!
Zeigen Sie, dass Sie die Probleme der potentiellen Kunden lösen können.

Dazu gehört natürlich auch ein freundliches Lächeln auf ihrem hochwertigen Foto. Ein Kurztitel neben dem Foto ist genauso wichtig wie die aussagekräftige Kurzbeschreibung.

Unter der „Ich suche“ Rubrik tragen Sie ein bis zwei wesentliche Aspekte ein und was Sie konkret suchen. Hier empfiehlt sich Zurückhaltung. In der Rubrik „Ich biete“ setzen Sie Kombinationen aus Schlagwörtern und längeren Stichpunkten sinnvoll und passend ein.

Kontrollieren Sie die Privatsphäre Einstellungen und bearbeiten Sie diese sinnvoll. Und das bitte BEVOR Sie das Profil veröffentlichen.

Ein Impressum als Selbständiger ist gesetzlich vorgeschrieben und schon sind die Angaben im Profil vollständig.

Schritt2:

Jetzt geht es an das Onlinemarketing. Sie müssen gezielt ein Netzwerk aufbauen und dafür neue Kontakte anschreiben. Ich habe mich nach der Anfangsphase mit dem wöchentlichen Anschreiben zeitlich und organisatorisch am leichtesten getan. Meiner Erfahrung nach, war hier auch das Resultat mit Blick auf Aufwand am besten.

Wenn Sie eine Premium Mitgliedschaft abgeschlossen haben, (meine TOP Empfehlung für alle, die erfolgreich mit XING arbeiten wollen), dann filtern Sie die bestehenden Kontakt auf der Plattform nach den für Sie wichtigsten Kriterien.
Sie können maximal 100 Personen gleichzeitig anschreiben. Wer nach einer Woche nicht geantwortet hat, der wird von XING automatisch gelöscht. Und Sie können wieder 100 Personen anschreiben.

Egal wie beschäftigt Sie sind – halten Sie unbedingt den einmal wöchentlichen Rhythmus aufrecht und bleiben Sie hartnäckig am Aufbau des Netzwerkes!

Schritt3:

Um nicht nur anonyme Kontakte in XING zu verwalten, geht es jetzt an die Netzwerkpflege.
Versenden Sie Geburtstagsgrüße, schreiben Sie ein paar Danke-Zeilen, wenn jemand Ihre Kontaktanfrage angenommen hat und verschicken Sie die Event-Einladungen mit einer persönlichen Nachricht.

Informieren und unterhalten Sie die bestehenden Kontakte regelmäßig mit einem Newsletter oder einem Blogbeitrag. Beteiligen Sie sich in relevanten Gruppen an Diskussionen oder leisten Sie selbst einen Beitrag. Auch eine eigene Gruppe kann erstellt werden.

Für diese 3 Schritte habe ich in der Regel pro Woche 2-3 Stunden aufgewendet. Es ist also ein überschaubarer Zeitaufwand, der aber garantiert mit der Zeit Früchte trägt. Bleiben Sie am Ball, geben Sie nicht auf. Manchmal dauert es vielleicht ein bisschen, aber XING ist für die Onlinemarketing Branche ein sehr wichtiges Akquisetool.

Hat Ihnen dieser Auszug Lust auf mehr gemacht? Dann stöbern Sie doch auf meiner Webseiten unter:
www.xing-erfolgreich-nutzen.com,
www.presalesmarketing.com
oder 
fordern Sie unter www.nabenhauer-consulting.com weitere Leseproben an!

Über den Autor:

Robert Nabenhauer ist seit über 15 Jahren als erfolgreicher Unternehmer tätigt. Er sagt über sich selbst: "Ich bin ein unternehmerischer Mensch mit hohem Eigenantrieb und Leistungswillen, der aufgrund seiner Grundüberzeugung viel fordert, aber auch viel geben kann." Von seinen Kunden und Partnern wird er als Geschäftsmann mit Herz geschätzt, der die als Praktiker gewonnenen Erkenntnisse verteidigt, auch wenn sie unbequem für andere sein mögen.

Sein Motto lautet: "Business mit Herz ist möglich, nötig – und rechnet sich!"

Überdies ist Robert Nabenhauer Profi für die Automatisierung der Vertriebsanbahnung durch den Einsatz von Social-Media-Marketing. Seit 2006 nutzte Robert Nabenhauer sein Know-how, um den Vertrieb seiner Handelsagentur durch die konsequente Anwendung von Social-Media-Marketing zu automatisieren. Besonders XING nutzt Nabenhauer intensiv. Seit dem Jahr 2006 ist er XING-Profi-Anwender und hat sich als Gründer und Moderator der XING-Gruppe Social Network Marketing (seit 2009) sowie PreSales Marketing (seit 2010) positioniert.

Des Weiteren hat er u.a. folgende Bücher verfasst:
"Der PreSales Marketing Kundenmagnet" 
"Der Presales Marketing"
"Praxisleitfaden" Xing erfolgreich nutzen"

Dein Weg zu einer erfolgreichen E-Mail Liste

Warum soll ich überhaupt eine E Mail Liste aufbauen ?

Der Hauptgrund ist simpel und plausibel zugleich:

Für die große Mehrheit der Internetnutzer (über 75 %) ist die E-Mail trotz WhatsApp und den sozialen Medien immer noch der wichtigste Kommunikationskanal gerade wenn es um professionelle Kommunikation geht. 

In sozialen Medien steht mehr die Unterhaltung und gerade bei Facebook auch die Hilfestellung von Usern, z.B. in Gruppen im Vordergrund. Hier werden viel private und Videos zur Unterhaltung gepostet. Ein direkter Verkauf findet praktisch nie über die sozialen Plattformen statt. 

Die E-Mail dient dagegen als geschäftlicher Kommunikationskanal! 

Daher verwundert es auch nicht, dass mehr als 90 % der deutschen Unternehmen weiterhin auf die E-Mail setzen, um Kunden regelmäßig zu erreichen.

Eine Studie von McKinsey hat ergeben, dass E-Mail Marketing um ein Vielfaches effektiver ist, als die Anstrengungen auf Facebook und Twitter zusammen u.z. um den Faktor 40! 

Ein zweiter wichtiger Grund, ist der Vertrauensaufbau, den du sehr gut über E-Mail Marketing erreichen kannst! Kein Leser kauft direkt ein Produkt von dir, beim ersten Besuch deiner Webseite!

Mit einer E-Mail Kampange von, z.B. mehreren Mails, kannst du ihn gezielt informieren und auch ein Verkaufsangebot unterbreiten. 

Eine E-Mail Liste solltest du schon allein deshalb aufbauen und pflegen weil dieses Kommunikationsinstrument erwiesenermaßen den höchsten Return on Investment (ROI), siehe Bild, aufweist.

Jeder Euro, der in E-Mails bzw. das Aufbauen einer Liste investiert wird, bringt ein Vielfaches an Einnahmen, wenn Du es richtig machst! 

Im Online Business Bereich, genauer beim Verkauf von digitalen Produkten, gibt es hierzu eine Faustformel, das jede E Mail Adresse dir ca.
12 € Ertrag in einem Jahr erbringt.

Ich persönlich, bin da etwas vorsichtig mit solchen Zahlenannahmen, da die Ausrichtung, was ich mit den E-Mail Adressen erreichen möchte, sehr unterschiedlich sind. Fakt ist aber, das sich der Aufbau einer E-Mail Liste immer lohnt. 


Eine interessante, englischsprachige Studie dazu, findest du hier.  


Diese Trafficquellen sind optimal zum Aufbau einer E-Mail Liste 

Über welche Trafficquellen kannst du nun deine E-Mail Liste füllen? Hierzu bieten sich folgende Möglichkeiten an, die du am besten auch geschickt kombinieren solltest. 

  • Besucher deiner Webseite, die sich in über ein Optin Formular in einen E-Mail Newsletter eintragen. Wo du auf deinem Blog Optin Formulare einfügen solltest, erfährst du im nächsten Abschnitt. 
  • Besucher einer Facebook Fanpage, die sich über die Fanpage registrieren.
  • Podcast- oder YouTube Kanal Besucher, die auf eine Optin In Landingpage geleitet werden. 
  • E Mail Abonnenten, die sich auf deiner Optin Landingpage aufgrund einer Facebook- Werbekampagne eintragen.
  • Besucher einer Veranstaltung, die auf einer Veranstaltung bzw. Messe ihre E-Mail Adresse hinterlassen.
  • E-Mail Anmeldungen zu einem kostenfreien Webinar, das du z.B. auf Plattformen wie edudip.com gibst.

Deine E-Mail Liste über eigenen Blog / Webseite aufbauen

Eine oft vernachlässigte Methode der E-Mail Generierung ist der Aufbau über deinen eigenen Blog bzw. Webseite.

Hier kannst du deine „kostenlosen“ Besucher, die direkt oder über die organische Google Suche auf deine Seite gelangt sind, zu E-Mail Abonnenten machen.

Wie gehst du hierzu am besten vor ?

Es reicht auf keinen Fall aus, in der Seitenleiste eine Aufforderung zu integrieren, so nachdem Motto, trage dich bitte in meinen Newsletter ein.

Animiert dich das, zur Eintragung deiner E-Mail Adresse? 

Wahrscheinlich nicht! 

Optin Formulare solltest du themenrelevant und je nach Situation auf deiner Homepage und im Artikel einblenden, das bringt die höchsten Eintragsraten. 

Mit themenrelevant meine ich, gehe bei dem Optin Formular genau auf die Bedürfnisse des Lesers ein.

Ein Beispiel:
Du schreibst einen Beitrag über „Gesund Abnehmen“ und gibst in deinem Beitrag 10 Tipps. Nun könntest du im Beitrag schreiben: „Du möchtest noch 5 weitere Tipps zum gesunden Abnehmen haben...?“ Dann trage dich hier ein...“  oder „An welche E-Mail Adresse soll ich die Tipps schicken“  

E Mail Liste aufbauen mit diesen E Mail Optin Formularen

An diesen Stellen und Seiten solltest du auf jeden Fall Opt-In Formulare auf deinem Blog einbinden: 

1. Unter jeden Artikel/Beitrag  

Als Standardeinblendungen sollte unter jedem Artikel bzw. Beitrag ein Optin Formular erscheinen, was thematisch zu der Suchintention bzw. Kategorie des Beitrags passt. Hier ein Beispiel von meinem Blog:


2. Am oberen bzw. unteren Bildschirmrand

Für mobile Nutzer, die übrigens immer mehr werden, sollte am oberen oder unteren Bildschirmrand ein einfaches Ribbon Optin Formular eingeblendet werden. Hier frage ich nur die E-Mail Adresse ab, keine weiteren Infos. Der Nutzer ist ja wahrscheinlich nicht zu Hause und möchte in der Bahn nun nicht auch noch mehrere Felder ausfüllen, wie z.B. Namen. 


3. E-Mail Optin in der Sidebar

In der Sidebar deines Blogs, also meist am rechten Rand darf auch der Hinweis auf die Eintragung zu einem Newsletter fehlen. Leser sind es oft schon gewohnt, hier zu schauen, wenn sie sich eintragen möchten. 

TIPP:
Wenn du eine Über mich Seite auf deinem Blog besitzt, gehört hier auf jeden Fall ein Optin Formular hinein, weil es auf vielen Blogs, die meist besuchte Seite ist.

4. E-Mail Optin als Zoom in bzw. Einblendung nach einer bestimmten Zeit

Rate mal, was mir die höchsten Eintragungsraten bringt, u.z. 1,9% Conversationsrate? Ja, es ist die folgende Box, die nach 8-10 Sekunden nachdem der Leser auf der Seite bzw. Artikel verweilt, eingeblendet wird. 
Für manche wirkt das aufdringlich, ich weiß, aber möchtest du dir diese Abonnenten entgehen lassen.

Was ich persönlich, für zu aggressiv empfinde, sind Einblendung direkt nach Aufruf der Seite, die auch noch den ganzen Bildschrim bedecken, da trage ich mich nicht ein.

5. E.Mail Option beim Verlassen der Webseite

Eine ähnliche Box, kannst du natürlich auch beim Verlassen einer Webseite einblenden lassen, auch das ist ein sinnvoller Weg, der die nochmal mehr E-Mail Abonnenten bringt.  
 

Eintragung über eine Landingpage

Eine weitere, gute Möglichkeit E-Mail Abonnenten zu bekommen, ist der Weg über eine Landingpage, die genau für diesen Zweck erstellt wurde.
Diese Landing-Page kann zum einen unabhängig von deinem Blog erstellt werden, um z.B. ein bestimmtes Produkt zu bewerben.

Es wird aber auch oft die Startseite eines Blogs als Landingpage verwendet. Hier nachfolgend ein Beispiel von Walter Epps Blog: