Bilder SEO – Optimale Ergebnisse von WordPress-Seiten in google und anderen Suchmaschinen erzielen

Heute gibt es mal keinen Testbericht, sondern meine Erkenntnisse zum Thema Bilder-SEO. Ich habe mich für meine Webseiten in letzter Zeit viel mit technischem SEO befasst und möchte den Webmastern unter Euch dieses Wissen nicht vorenthalten 🙂

Wer sich näher mit dem Thema befassen möchte, dem kann ich nur wärmstens das Buch Technisches SEO von Stephan Czysch* empfehlen.

Professionelle Suchmaschinenoptimierung bei Bildern

Die Suchmaschinenenoptimierung ist ein wichtiges Thema und eine Voraussetzung für jede Webseite, die im Internet gefunden werden soll. Allein aufgrund der großen Anzahl an verschiedenen Seiten zum selben Thema, würde nämlich ohne SEO eine Seite wohl nicht gefunden werden, da sie bei den Suchmaschinen gar nicht oder erst sehr weit hinten auftauchen. Das selbe gilt auch für das Thema Bilder, wird jedoch häufig unterschätzt.

Eine Webseite die Bilder verwendet – in welcher Form auch immer – sollte auch bei den Bildern auf Konformität und Suchmaschinenoptimierung geachtet werden.

Bei manchen unserer Webseiten kommt über die google-Bildersuche einiges an Traffic zusammen. Fast halb so viele Besucher wie über die normale google-Suche. Diese Ergebnisse überraschen uns immer wieder.

Die Vorteile von Bilder-SEO

Bilder-SEO mit allen sichtbaren und nicht-sichtbaren Komponenten bringt entscheidende Vorteile für die Web-Präsenz:

– Verstärken der Sichtbarkeit

Klar definierte Bilder sorgen für eine hohe Trefferquote bei den organischen Google SERPs (Search Engine Result Pages). Die SERPs bewerten die Suchergebnisse nach ihrem Informationsgehalt, und zeigen sie als Snippets an: Überschrift, Auszug aus der Seite, Link und Linkziel. Google erweitert Snippets zunehmend zu eigenständigen kleinen Anwendungen.

– Indirekter Traffic Boost

Treffer aus der Google-Bildersuche bringen mehr Besucher auf die Webseiten. Bilder sind neben Text die wichtigsten sichtbaren Bestandteile einer Webseite. Das Optimieren der Bilder vermehrt den Traffic auf die Webseite noch mehr.

– Chance auf Top-Positionen im Universal Search

Wörtlich bedeutet Universal Search die allgemeine Suche einer Suchmaschine nach passenden Ergebnissen. Treffer aus allen Datenbanken gelangen auf die Ergebnis-Liste. Überzeugende Bilder können zu Top-Ergebnissen führen, während andere Inhalte möglicherweise kaum eine Wirkung entfalten.

– Fügt die Webseite zu einer geschlossenen Einheit zusammen.

Höhere Rankings erzielen Webseiten mit schlüssigem Gesamtkontext. Wichtig ist das nachvollziehbare Verknüpfen aller einzelnen Bestandteile durch Tags, ALT Attribute, klare Benennungen und mehr.

– Führt zu einer besseren Aufnahmefähigkeit der WDF*IDF-Gewichtung

– Verfeinert die Benutzerfreundlichkeit

Qualitativ hochwertige und angemessen komprimierte Bilder steigern die Usability einer Webseite. Google erkennt die „Mobile Optimierung“ für Smartphones und Tablets als Ranking-Faktor an: kurze Ladezeiten und zügiger Seitenaufbau.

Was ist die Suchmachinenoptimierung? – ein Überblick

Die Suchmaschinenoptimierung oder SEO ist dazu gedacht, eine Webseite für Suchmaschinen zu optimieren. Dabei sind verschiedene Dinge zu beachten: so ist es zum Beispiel wichtig, dass die Seite über aussagekräftige Keywords verfügt, damit die Suchmaschine die Relevanz zu einer bestimmten Suchanfrage bestimmen kann.

Außerdem müssen bestimmte weitere Kriterien erfüllt sein. Sinn und Zweck der Suchmaschinenoptimierung ist es, mit diesen Maßnahmen das Listing der Seiten in den Suchmaschinen zu verbessern. Ein Beispiel sei hier etwa eine Klempner Webseite. Selbst in einer kleinen Stadt, gibt es in der Regel mehr als einen Klempner und jeder hat seine Webseite. In den Nachbarorten gibt es außerdem ebenfalls noch Klempner. Macht sich ein potentieller Kunde nun auf die Suche im Web und gibt etwa Klemper Stadt XYZ ein, so erhält er von der Suchmaschine binnen weniger Sekunden unter Umständen hunderttausende von Einträgen. Diese teilen sich auf ca. 50 bis 100 Seiten auf. Nicht nur sind die Hälfte dieser Beiträge jedoch völlig nutzlos oder uninteressant, es wird auch niemand durch alle Seiten klicken. In der Regel endet eine Suche auf der ersten Seite. Handelt es sich um ein seltenes Thema, zu dem es nicht viele Seiten oder Informationen gibt, kann es auch mal vorkommen, dass sich der Nutzer bis auf die zweite Seite vor wagt. Spätestens die dritte Seite und alles was folgt, sind jedoch völlig uninteressant. Für eine Webseite, ist diese Tatsache tödlich, denn schließlich soll eine Webseite auf ein Unternehmen, eine Dienstleistung oder auf eine Person, etc. aufmerksam machen. Das kann sie jedoch nur dann tun, wenn sie auch gefunden wird. Das gefunden werden im Internet ist wiederum eine Frage der Suchmaschinenoptimierung.

Welche Grundlagen sind für SEO allgemein wichtig?

Es gibt einige weitere wichtige Grundlagen für SEO, die es zu beachten gilt. Diese gelten für Bilder genauso wie für die Webseite im Allgemeinen. Diese wichtigsten Punkte sind:

Selbstgemachte Bilder ziehen mehr Aufmerksamkeit auf sich als 100-fach genutzte Stockfotos und sind auch aus SEO-Sicht zu bevorzugen

Alle diese Punkte sind auch für Bilder wichtig. Mit der immer größeren Verbreitung von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets, werden diese auch immer häufiger genutzt, um auf das Internet zuzugreifen. Suchmaschinen wissen über diesen Trend Bescheid und daher hat seit einiger Zeit das Responsive Design einen Einfluss auf das Listing.

Unter Responsive Design versteht man das Design einer Webseite, dass sich dem entsprechenden Gerät, auf dem sie angezeigt wird, anpasst. Wird eine Webseite auf dem Smartphone geöffnet, verfügt dieses allgemein über einen kleineren Bildschirm als wie der Laptop zu hause. Dennoch müssen auf dem kleinen Display alle Daten angezeigt werden (das beinhaltet auch Bilder!) und auch Links, etc. müssen funktionieren. Das ist wichtig im Hinterkopf zu behalten!

Ebenfalls wichtig ist die Ladegeschwindigkeit. Webseiten die lange Zeit benötigen, um geladen zu werden, leiden im Listen ebenfalls. Wann immer ein Webmaster mit Bildern arbeitet, wird jedoch Serverlast erzeugt: der Webbrowser muss das Bilder oder sogar mehrere Bilder vom Server abrufen und darstellen, etc. Das heißt, jedes Bild macht die Webseite unter Umständen langsamer. Auch hier gilt es darauf zu achten, so wenige Bilder wie nötig zu verwenden und die verwendeten Bilder für das Web und die Suchmaschine zu optimieren.

Weiterhin achten Suchmaschinen auf dead bzw. broken Links. Jeder Link, der nicht erreichbar ist, führt zu Problemen im Listing. Schließlich möchte keiner auf einer Webseite landen, die nicht richtig funktioniert. Das selbe trifft auch auf Bilder zu: wann immer ein Bild verlinkt wird, muss der Link funktionieren und muss auch alle typischen Merkmale, wie und Attribut, etc. enthalten. Ansonsten kann sich so ein Link negativ auf das SEO der Webseite auswirken.

Zu guter Letzt und häufig am wichtigsten, ist die korrekte Verwendung von aussagekräftigen Keywords. Wie bei Texten und Inhalten allgemein, gilt das auch für Bilder. Diese müssen ebenfalls mit den korrekten Keywords in den Attributen bzw. in dem umgebenen Text versehen sein, damit bestmögliches SEO erreicht wird. Webseiten werden vor allem an Hand dieser Kriterien indiziert und die Verwendung der Keywords hat daher einen immensen Einfluss auf die Webseite und das Listing.

SEO bei Bildern – Suchmaschinenoptimierung im Überblick

Für Bilder gibt es zusätzlich zu den oben genannten Punkte einige weitere Kriterien, auf die es bei korrektem SEO mit Bildern zu achten gilt. Diese sind nicht zu vernachlässigen und sind genauso Teil des SEO, wie es das SEO in einem Text ist. Wann immer eine Webseite also SEO verwendet und über Bilder verfügt, sollten die Bilder auch nach SEO Richtlinien verwendet und online gestellt werden. Nur durch das richtige Zusammenspiel von Text und Bildern wird die Webseite zu einem SEO Erfolg, der das Listing deutlich verbessert.

Keywords und Bilder

Eines der wichtigsten Kriterien für SEO bei Bilder ist auch hier das Keyword. Bilder werden als HTML Code in den Text bzw. auf der Webseite eingebunden. Dieser wird von den Browsern und Suchmaschinen ausgelesen. Das heißt, dass ein Bild nach einem Keyword benannt werden sollte. Einfache Nummerierungen, wie 1, 2, 3, etc. sind zwar kurz zu schreiben und einfach zu merken, haben jedoch einen Effekt im Bezug auf SEO. Um auf das Beispiel der oben genannten Klempner Seite zurück zu kommen, sei an dieser Stelle besser Badezimmer, Toilette, WC, etc. genannt. In der Regel ist es einfach, einem Bild den passenden Namen / das passende Keyword zu geben. Der Webmaster sollte schließlich bereits vor dem Erstellen der Webseite eine Ahnung davon haben, welche Keywords von Bedeutung sind (und in den meisten Fällen weiß er das auch!). Außerdem sollte das Keyword des Bildes bzw. der Webseite auch in dem umliegenden Text vorkommen. Etwa die Überschrift, die unmittelbar vor oder nach dem Bild kommt oder der Absatz.

Die und Attribute der Bilder – häufig unterschätzte SEO Schätze

Ebenfalls besonders wichtig, jedoch häufig unterschätzt, sind die Bilder Attribute und . Jedes Element, das verwendet wird, um ein Bild in die Webseite einzufügen, kann um diese Attribute erweitert werden. Das ist zwar mehr Arbeit, die sich aber am Ende auszahlt. Zum einen werden nach dem neuen HTML5 Standard ohnehin Alt-Texte als obligatorisch betrachtet, zum anderen werden diese aber auch von Suchmaschinen abgefragt und indiziert. Darüber hinaus hat das Alt-Attribut aber auch noch weiter Vorteile: so wird der Alt-Text etwa dann angezeigt, wenn das Bild defekt ist oder nicht abgerufen werden kann und wird außerdem von Bildschirmlesegeräten, welche von Menschen mit Sehbehinderungen verwendet werden, vorgelesen. Selbes gilt auch für das Title-Attribute. Es ist zwar auch im HTML5 Standard anders als das Alt-Attribut nicht obligatorisch, ist aber dennoch ein weiteres Mittel der Suchmaschinenoptimierung, da auch das Title-Attribut von Suchmaschinen indiziert wird. Es ist also wichtig, diese beiden Attribute immer zu setzen, auch wenn das mit einer gewissen Mehrarbeit verbunden ist.

Ein weiteres Kriterium: die richtige Bildgröße wählen

Ein weiteres Kriterium, das häufig vergessen wird oder schlicht nicht bekannt ist, ist die Wahl der korrekten Bildergröße.

Wie oben bereits erwähnt, hat die Bildgröße einen Einfluss auf die Ladezeit der Webseite, was sich wiederum auf SEO auswirkt. Doch das ist noch nicht alles, denn hinter der Bildgröße steckt noch mehr. So sollte ein Bild zum Beispiel komplett in das Browser Fenster passen, ohne das Scrollen notwendig ist. Das ist eine große Herausforderung, denn es gibt heute eine Vielzahl an verschiedenen Geräten, die eine Webseite anzeigen können. Angefangen beim kleinen Smartphone-Display, bis hin zu Laptop oder heimischen PC sind die Möglichkeiten ist alles möglich.

Doch auch damit noch nicht genug: Monitore, sei es vom Laptop oder PC können unterschiedliche Größen haben und es kann zwischen unterschiedlichen Auflösungen gewählt werden. Deutlich kleiner aber dennoch verschieden sind außerdem die Bildschirme der Tablets und Smartphones. Ein iPhone 4S etwa hat ein kleineres Display, als ein Samsung Galaxy S7 oder ein iPhone 6+.

Hier kommt Responsive Design ins Spiel. Im Idealfall, sollte das Bild sich automatisch an das entsprechende Browserformat anpassen. Außerdem sollte es eine gewisse Größe nicht übersteigen, die sich auf möglichst vielen Bildschirmen von Computern und Laptops anzeigen lässt. Die höchstmögliche Auflösung, wird daher eher unpraktisch. Häufiger hingegen wird die Hälfte der Auflösung oder ein anderer Wert gewählt. Zusätzlich muss das Bild für das Web optimiert sein. Es sollte daher etwa wann immer möglich als JPEG oder PNG gespeichert werden. Für Animationen kann außerdem das GIF Format nützlich sein. Dabei sollten Bilder in der Regel in mittlerer Qualität gespeichert werden. Eine höhere Auflösung oder größere Version des Bildes kann auf der Webseite immer noch in Form eines Links, etwa mit einem Klick auf das Bild angeboten werden. Auf diese Weise wird das große Bild jedoch nur auf Anfrage und nicht automatisch geladen. In jedem Fall sollte von großen, schweren Bildformaten, wie das Bitmap (BMP) Abstand genommen werden. Diese eignen sich aufgrund der Größe und vielen Details in der Regel nicht für das Web.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der bei der Suchmaschinenoptimierung helfen kann, ist die mehrfache Verwendung des Bildes. Das heißt, wann immer möglich, sollte der Webmaster das selbe Bild so oft wie möglich auf der eigenen Webseite verwenden und darüber hinaus am besten mit internen Cross-Links versehen. Das erhöht das Indexing des Bildes und macht die gesamte Seite leichter zu finden!

Mit den kostenlosen Online Tool tinypng.com oder dem kostenpflichtigen www.jpegmini.com können Bilder schnell und unkompliziert komprimieren.

Für WordPress gibt es auch einige Plugins, mit denen bereits hochgeladene Bilder rückwirkend SEO-gerecht komprimieren können. Ich persönlich habe mit der kostenlosen Variante von smush sehr gute Erfahrungen gemacht

Eine Lazy Loading Funktion sorgt dafür, dass die Bilder erst geladen werden, wenn der User an den Bereich der Seite, auf der das Bild angezeigt werden soll, gelangt. Die Bilder werden im Browser also erst „on demand“ geladen. Dieses Vorgehen kann empfehlenswert sein, da sich die Ladezeit der Seite (insbesondere bei vielen und großen Bildern) stark verbessert. Allerdings kann es sein, dass beim Lazy Loading nur Bilder von der google-Suche erfasst werden, die sich „above the fold“ befinden (so wird der Bereich einer Website genannt, der für die Nutzer ohne scrollen auf den ersten Blick sichtbar ist)

Bilder richtig benennen

Es ist wichtig, dass die Bilddateien die richtigen Keywords im Dateinamen enthalten sind. Ein Bild mit dem Namen “unbenannt8902.jpg” kann von Suchmaschinen natürlich nicht so gut verstanden werden wie z.B. “bilder-seo.jpg” oder „klempner-berlin.jpg“.

Das Spammen mit zu vielen Keywords sollte allerdings vermieden werden. Nutze für den Dateinamen 1-3 Keywords, die mit Bindestrichen voneinander getrennt werden. Schreibe alle Worte klein. So können die Bilder von google am Besten gelesen werden.

Zudem ist eine passende Bildunterschrift mit den wichtigsten Keywords immer wichtig. Der Text Bildumgebung wird bei der Bewertung des Bildes mit berücksichtigt.

Die Dateigröße

Die Dateigröße des Bildes sollte möglichst gering sein. Maximal 100-150 KB sind ein Richtwert, um eine flotte Ladezeit des Bildes zu gewährleisten.

Weniger ist oftmals mehr: häufige Fehler beim Bilder SEO

Es gibt auch einige Fehler oder falsche Annahmen im Bereich des Bilder SEO. Diese werden fälschlicherweise als wichtig erachtet, haben aber keinen oder nur sehr wenig Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. An dieser Stellen sein vor allem die folgenden Punkte genannt:

  • Bilder Aktualisierung
  • Alter des Bildes
  • Meta Description

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass die Aktualisierung des Bildes zu einer Verbesserung im Indexing führt. Webmaster laden daher – teilweise das selbe Bild – in regelmäßigen Abständen erneut hoch. Leider hat diese Maßnahme nicht nur keinen positiven Effekt auf die Suchmaschinenoptimierung, sondern wirkt sich darüber hinaus sogar eher negativ auf das SEO aus. Der Grund dafür ist, dass generell gilt: je älter das Bild um so besser. Denn: ein Bild, dass bereits lange existiert, wurde über die Zeit hinweg häufiger indiziert. Keywords, Title, Alt Text, etc. alles ist der Suchmaschine bekannt und spricht zudem für eine gewisse Beständigkeit der Webseite. Wird das Bild regelmäßig aktualisiert, wird das Alter zurückgesetzt und dieser positive Effekt geht leider verloren.

Ebenfalls häufig überschätzt wird die Meta Description. Zwar ist eine kurze und aussagekräftige Beschreibung für die Webseite als ganzes wichtig. Bei SEO mit Bildern hingegen kann der Webmaster die Meta Description getrost ignorieren. Hier sind die oben genannten Dinge, wie ein passender Name sowie Title und Alt Attribute mit Text deutlich wichtigere Kriterien. Ein gewissenhafter Web Designer kann – und sollte vielleicht – immer noch eine passende Meta Description für die Bilder angeben, sollte dies jedoch nicht als höchste Priorität ansehen. Soll etwa Zeit und Aufwand gespart werden, ist es sinnvoller, die Meta Description weg zu lassen und dafür das Bild mit einem Alt-Text und Title-Text zu versehen. Ebenso unwichtig ist die Position des Bildes auf der Seite oder in der organischen Suche.

XHTML und andere Unklarheiten

Es gibt bei der SEO Arbeit mit Bildern auch einige Unklarheiten, über die bislang nicht viel bekannt ist oder über die generell Uneinigkeit herrscht. Hier sei vor allem die Frage genannt, ob es Sinn macht, Bilder in der XML Sitemap anzugeben oder nicht. Das liegt vielleicht auch daran, dass XML und XHTML mit dem neuen HTML5 Standard wieder eine deutlich untergeordnete Rolle einnimmt und die Zukunft dieses Formates bzw. dessen weitere Integration in HTML5 noch relativ unklar ist. Webmaster, die lieber auf der sicheren Seite seien möchten, sollten Bilder in die XML Sitemap mit einfügen. Der Arbeitsaufwand hierfür ist schließlich eher gering und lässt sich relativ einfach realisieren. Ein vermutliche weiterer wichtiger Aspekt, über den bislang wenig bekannt ist, ist die Originalität des Bildes. Ein Webmaster hat auf diesen Punkt jedoch im besten Fall nur beschränkten Einfluss, da es sich außer bei eigenen Fotos und Bildern immer nur schwer vorhersagen lässt, woher ein Foto kommt und ob es sich um ein Original handelt oder nicht.

Professionelle Hilfe mit SEO

SEO ist ein anspruchsvolles Thema, das Bücher füllt. Webmaster, die eine wirklich gute und SEO konforme Webseite erstellen möchten, müssen sich vermutlich durch einige Bücher und Webseiten lesen oder einen Kurs besuchen, um sich mit dem Thema vertraut zu machen. Richtiges SEO ist nicht einfach, aber vor allem für professionelle Webseiten, etwa von Unternehmen oder Online Shops, besonders wichtig. Hier kann es daher unter Umständen sinnvoll sein, eine professionelle SEO Agentur mit den Arbeiten oder der Überprüfung der Webseite zu beauftragen. Darüber hinaus gibt es im Internet kostenlose Tools, mit denen eine Webseite nach SEO Richtlinien analysiert werden kann. Viele neue Content Management Systeme und Frameworks sowie viele Webseitenbaukästen bieten dem Nutzer darüber hinaus eine Menge Hilfe bei der Verwendung von SEO und bei der Erstellung von SEO konformen Webseiten. Viele der notwendigen Funktionen und Dinge lassen sich hier einfach und übersichtlich in eine Eingabemaske eintragen oder werden vom den Systemen automatisch erstellt.

Bilder SEO – ein Fazit

Zusammenfassend lässt sich nun abschließend sagen, dass Bilder SEO nicht zu unterschätzen ist und einen hohen Stellenwert bei der Suchmaschinenoptimierung einnimmt. Wie auch bei Texten und anderem Content, sind das Keyword im Bildnamen sowie in dem umgebenen Text besonders wichtig für das Indexing. Aber auch weitere Angaben, wie etwa die Bestimmung des Alt oder Title Attributes, können sich positiv auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken. Weniger wichtig hingegen sind Dinge wie die Meta Description im Bild. Diese kann und sollte der Vollständigkeit halber sicher angegeben werden, wirkt sich jedoch nur bedingt auf SEO aus. Das selbe gilt auch für die Position des Bildes auf der Seite oder in der organisatorischen Suche. Auch diese hat keinen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. Häufig gemacht, aber absolut kontraproduktiv ist das erneute Hochladen oder Ändern des Bildes in regelmäßigen Abständen! Denn generell gilt hier: Je älter das Bild, umso besser! Wichtig ist außerdem die regelmäßige Überprüfung der Webseite und der SEO Standards. Hier hat sich in den letzten Jahren viel getan und viele Dinge, die noch vor einiger Zeit völlig unwichtig waren, haben heute einen hohen Stellenwert. Es ist daher nur logisch anzunehmen, dass sich in den nächsten Jahren noch viele weitere Dinge ändern werden. Schließlich ist das Internet einem ständigen und rasanten Wandel unterworfen.

Weitere Artikel zum Thema Bilder SEO:

https://de.onpage.org/wiki/Bilder_SEO

https://www.tagseoblog.de/bilder-optimieren-fuer-google-bilder-seo-basics-kompakt

https://www.trustagents.de/wissen/bilder-seo

https://yoast.com/image-seo/ (auf englisch)

 

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